Dialekt bewahren
Meine Eltern sprechen "platt" - also Dialekt - und das ausschliesslich.
Meine Generation spricht - meistens schon berufsbedingt - eher so etwas wie Hochdeutsch.
Der Dialekt geht so im Laufe der Zeit verloren, weil es immer weniger Menschen gibt die ihn pflegen.
Dem gilt es entgegen zu wirken und aus diesem Grund werden hier von Zeit zu Zeit ausgew�hlte Begriffe des "Guntersblumerischen" festgehalten. Besonders am Herzen liegen mir dabei Worte die keinerlei Bezug zum hochdeutschen Begriff zulassen wie z.B. Bennel (= Schnur, Schuhbennel = Schn�rsenkel)
Los geht es mit:
Brutsch - "zieh ned so Brutsch" - auch Flunsch genannt
meint: beleidigt dreinschauen




... da f�llt mir ein spruch ein, den ich anl��lich meines ersten besuches des kellerwegfestes geh�rt habe:
"m�dchen aus guntersblum - bind dir ein l�pplein um - damit kein scharfer wind an dein schattull�chen kimmt"
... so doof wie es ist - ich habe es nie vergessen ;-)
19.01.05 18:52
Der Spruch war sogar noch schlimmer, denn es hie� nicht "l�pplein", sondern "Sacktuch" drum.
Der damalige Vorsitzende des veranstalltenden Verkehrsvereins geh�rt heute noch daf�r zu Rechenschaft gezogen :)
23.01.05 19:20
F�r nicht Engeweihte
Sacktuch = Taschentuch
Damals traditionell noch aus Stoff und gro� genug um als Kopftuch zu dienen.
25.05.05 17:44
Das Taschentuch geh�rt wie der Begriff sagt, in die Tasche, also in den Sack!
24.03.06 18:27
Kommentar ver�ffentlichen
<< Home